Nach der schweren Sturzflut in Nepal ermittelt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) mit seinen Partnern den Hilfsbedarf. Es stellt für die Betroffenen der Katastrophe vorerst 50 000 Franken für Nothilfe bereit. Es hält sich bereit, das lokale Roten Kreuz mit Fachpersonal und weiterer Hilfsgeldern zu unterstützen. Dieses ist seit den ersten Stunden im Einsatz.

Eine schwere Sturzflut im Norden des Landes in den Provinzen Razuwa und Nuwakot hat grosse Verwüstung angerichtet. An einigen Orten wurden Flutwellen von schätzungsweise 8 bis 10 Metern Höhe beobachtet. Die Sturzflut riss Dörfer mit und beschädigte Strassen, Brücken und Wasserkraftanlagen. Zahlreiche Personen gelten als vermisst. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt weiter. Die humanitären Bedürfnisse vor Ort sind riesig.

Bei der Suche nach den Vermissten zählt jede Minute. Die Verletzten müssen medizinisch versorgt werden. Tausende Menschen benötigen eine Unterkunft sowie lebensnotwendige Güter wie Wasser, Nahrung, Decken und Kleidung.

Das SRK ruft zu Spenden auf

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat zu Spenden aufgerufen. Mit Unterstützung des Bundes stellt es vorerst 50 000 Franken bereit. Es ermittelt die Bedürfnisse vor Ort und koordiniert die Hilfsmassnahmen zusammen mit seinen Partnern der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Ausserdem steht es bereit, die Nothilfe des lokalen Roten Kreuzes mit Fachpersonal zu unterstützen.

Freiwillige im Einsatz

Das Nepalesische Rote Kreuz (NRK) reagierte unmittelbar auf die Sturzflut. Freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen die Betroffenen vor Ort und stellen die Versorgung mit lebenswichtigen Hilfsgütern sicher.

Für Interviews:

  • Pascal Morf, Leiter Katastrophenhilfe, Schweizerisches Rotes Kreuz
  • Thomas Büeler, Fachexperte Katastrophenmanagement, Schweizerisches Rotes Kreuz
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