Istrien zählt zu den gefragtesten Reisezielen der Adria, und in Poreč lässt sich besonders gut beobachten, wie sehr ein einzelnes Haus die Attraktivität einer ganzen Destination prägen kann. Das BO Hotel Palazzo, das älteste Hotel der Stadt, wirkt dabei als touristischer Ankerpunkt: Seine Wiederbelebung hat dem historischen Stadtkern neue Strahlkraft verliehen.

Ein Haus am Anfang des Küstentourismus
Als das Hotel 1910 als «Hotel Riviera in Parenzo» eröffnete, läutete es den Beginn des Tourismus an dieser Küste ein. Schon damals war klar, dass hochwertige Beherbergung und wirtschaftliche Entwicklung einer Region eng zusammenhängen. Über ein Jahrhundert später bestätigt das Haus diesen Zusammenhang erneut – nun als Qualitätsadresse, die Gäste gezielt nach Poreč zieht und die lokale Wertschöpfung stärkt.

Wiederbelebung als Standortfaktor
2002 retteten die heutigen Eigentümer das Gebäude vor dem Verfall und sanierten es umfassend. Zwei ergänzende Bauten entstanden, einer mit Spa und weiteren Zimmern in erster Meerblick-Linie, der andere mit Konferenz- und Gastronomieflächen. Gerade die Konferenzkapazitäten erweitern das touristische Profil über den klassischen Ferienaufenthalt hinaus und machen Poreč auch für Geschäftsreisen und Veranstaltungen interessant. Ein reaktiviertes Traditionshaus zahlt so unmittelbar auf die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Standorts ein.
Wir haben das Palazzo nicht einfach übernommen – wir haben Verantwortung für seine Geschichte übernommen. Jedes Jahr, in dem wir es öffnen, schreiben wir sie ein Stück weiter.
Allegra Osmani, Inhaberin
Besonders wertvoll für die Destination ist der Ganzjahresbetrieb. Mit Spa, Pool und eigener Kulinarik verlängert das Haus die Saison und sichert Beschäftigung und Umsatz auch in den ruhigeren Monaten. Für eine Region, die lange von der Sommersaison abhängig war, ist das ein spürbarer wirtschaftlicher Gewinn. Ganzjährig gebundene Fachkräfte, stabilere Zulieferbeziehungen und eine gleichmässigere Nachfrage kommen dem gesamten lokalen Gastgewerbe zugute und machen den Standort krisenfester.

Erlebnis, das Gäste bindet
Heute gehört das Haus zur BO-Hotelgruppe und wird in zweiter Generation geführt. Seine 83 Zimmer und Suiten – bis hin zur 70 Quadratmeter grossen Presidential Suite – verbinden historischen Charakter mit zeitgenössischem Interior und schaffen genau jenes unverwechselbare Erlebnis, das Reisende weiterempfehlen. In unmittelbarer Nähe liegt die Euphrasius-Basilika aus dem 6. Jahrhundert, UNESCO-Weltkulturerbe, das zusätzliche Besucher anzieht. Kultur, Kulinarik und Komfort bündeln sich so an einem Ort und verlängern die durchschnittliche Aufenthaltsdauer – eine Kennzahl, die für die Rentabilität einer Destination entscheidend ist.

An klaren Tagen schweift der Blick über die Adria bis nach Venedig oder zu den Alpen – ein Bild, das sich in Reiseberichten und sozialen Medien fortträgt und so die Bekanntheit der Destination weiter mehrt. Das BO Hotel Palazzo zeigt eindrücklich, wie die Wiederbelebung eines einzelnen Hauses die touristische Position einer ganzen Stadt aufwertet.











